Fragen und Antworten
Neben der Erarbeitung neuer Spiralen mit bedeutenden Verbesserungen ist meine Absicht hier im Internet auch für den medizinischen Laien verständlich zu schreiben und mein Wissen nicht hinter Fachsprache oder Weichmacher zu verstecken.
zum 1.) Wenn eine Frau eine (weitere) Schwangerschaft verhüten oder aus ihr gültigen Gründen aufschieben und doch ein aktives Sexualleben führen will, benötigt sie ein Hilfsmittel, das sie auf eine beliebig wählbare Zeit unfruchtbar werden läßt (temporäre Sterilisation). Bei halbwegs vorhandenem Verstand wird sie aus der Vielzahl vorhandener Mittel ihre Entscheidung treffen, sie wird nach Sicherheit (und Unsicherheit) in der Verhütungsleistung fragen, nach Rückführung zur Fruchtbarkeit, nach (un)angenehmen Nebenwirkungen und echten Gefahren, nach Kosten über die Zeit. Mit ihrem Arzt wird sie über ihre Eignung für eine bestimmte Verhütung reden(wegen Vorerkrankungen und Erbschwächen!). Nach allen Vorsichtsmaßnahmen kommt sie nicht darum herum auf ihre Empfindungen zu achten und Beobachtungen mit dem Arzt zu klären, die Freundin meint es eventuell gut, aber versteht normalerweise eben doch zuwenig davon.
Über Mittel, die unterhalb von 95% an Wirksicherheit bei sachgemäßer Anwendung liegen, will ich mich hier nicht auslassen, sie gehören nach meiner Meinung in das Germanische Museum nach Nürnberg. Ihre Anhängerinnen landen zu oft beim ungewollten oder gewollten -auch das gibt es gar nicht selten- Kind oder beim Schwangerschaftsabbruch (eine Schwangerschaftsunterbrechung gibt es bekanntlich nicht).Die resultierenden 5% Unsicherheit bedeuten, daß eine Frau statistisch gesehen in 20 Jahren eine gewollte oder ungewollte Schwangerschaft erreicht. Das kann morgen sein oder nie. Also Vorsicht mit statistischen Angaben, im Einzelfall bedeuten statistische Angaben nichts, aber auch gar nichts. Sie sind Mittelwerte aus erfahrenen oder errechenbaren Ereignissen, nur Wahrscheinlichkeiten eben für den einzelnen Menschen.
Grundsätzlich denkbare Situationen einer Frau in ihrer fruchtbaren Zeit und ihre Eignung für die in der Gebärmutter verankerte und rahmenlose Spirale
Das Mädchen in der Pubertät (Vorsicht: Das 1. Ei schreit nicht, hier bin ich.)
Die junge Frau, die noch nicht geboren hat oder noch kein Kind will.
Die Frau, die eine Fehlgeburt erlebte
Die Frau, die einen Schwangerschaftsabbruch durchführen ließ.
Die Frau, die ungeschützt Geschlechtsverkehr hatte und kein Kind will (bis 5 Tage danach-sogenannte Notfallverhütung).
Die Frau, die normal geboren hat und kein zweites Kind will oder nur mit zeitlichem Abstand.
Die Frau nach Kaiserschnitt (operative Entbindung)
Die Frau mit fraglich abgeschlossener Familienplanung
Die Frau mit sicher abgeschlossener Familienplanung, statt operativer Eileiterunterbindung (oder Samenstrangunterbindung beim Partner)
Die Frau mit Doppelbildung der Gebärmutter (sogenannte Mißbildung = stehengebliebene Gebärmutterbildung)
Nichts spricht gegen eine zeitlich unbegrenzte Kupfer-Verhütung, wer etwas anderes belegen kann, soll es mir nachweisen. Heraus mit der Sprache! Meine E-Mail-Adresse steht oben.
Maximalziele und ihre Charakteristik
Allgemeines:
Die fein von Gehirn, Hormondrüsen und peripheren Organen abgestimmten Steuerungen und ihre gegenseitigen Abhängigkeiten haben bei der Frau im fruchtbaren Alter ungestört zu bleiben. Die Natur hat dies in Abermillionen Jahren herausgebildet (Evolution des Lebens, Artentwicklung des Menschen, Zeugung und Aufwachsen des Einzelnen) und geht als Genexperiment der Natur weiter. Damit scheiden zugeführte Hormone und hormonartig wirkende Substanzen für die Fruchtbarkeitssteuerung für mich aus, egal in welcher Dosis oder Art der Zuführung. Die Liste der unangenehmen oder gefährlichen Nebenwirkungen ist lang und wird immer länger, da hilft kein Abwiegeln. Diese Mittel haben ihre Berechtigung dort, wo sie sie aus medizinischer Begündung unumgehbar sind (z.B. in den Wechseljahren bei unerträglichen Folgen zu schnellen Hormonabsturzes bei der Frau nur in notwendiger Menge und Dauer, abgestimmt auf die Art der Ausfälle).
Im Ideal hat ein Verhütungsmittel billig, nebenwirkungsfrei, reversibel und zu hundert Prozent wirkungsvoll zu sein. Zusätzlich denke ich, soll es leicht zu handhaben sein und darf keine unerfüllbaren Anforderungen im Alltag an die Zuverlässigkeit der Frau stellen.
Die willkürlich gewollte Unfruchtbarkeit auf jede gewünschte Dauer ist seit langer Zeit ein Wunschtraum der Menschheit (ausgenommen einiger Kleinstgruppen mit gegenläufigen Interessen). Nahegekommen ist diesem Wunschtraum der Deutsch-Jude Gräfenberg mit seinem Ring aus Silber und Kupfer und ohne Kunststoffanteile, die immer das Risiko für eine Besiedelung mit Krankheitserregern bergen. Der Faden in die Scheide hat konsequenterweise wegzubleiben. Wer beim Einlegen in die Gebärmutterhöhle gefunden hat, wird beim Ziehen der Spirale auch hineinfinden. Metall auf Metall kann man hören und fühlen. Die Verhütung mit Kupferionen wirkt nur örtlich und läßt das System in Ruhe. Sie wird durch ständig biologisch bereitgestellte Energie betrieben, kommt also ohne technisch zugeführte Energie aus, beim Herzschrittmacher z.B. funktioniert das nicht. Die Energie wird nach Bedarf dosiert. Die gesamte Kupferoberfläche muß also nicht nach oben vermehrt werden, sondern das Vorhandensein von atomaren Elektrolyt-Kupfer ist die primäre Voraussetzung. Der Kupferverbrauch über die Zeit ist weitgehend bekannt und Kupfer ist im Überfluß auch für die gesamten fruchtbaren Jahre leicht unterzubringen ohne den Kupferkörper zu überdimensionieren für Transport und Verbleib. Rechnen wir doch spaßeshalber den Kupferverbrauch einer solchen Spirale für 40 Jahre aus. 6 mg pro Jahr mal 40 = 240mg = 0,24 Gramm. Der Körper braucht in 40 Jahren etwa 29 Gramm! Der Bedarf für unsere Existenz ist also 120-fach höher als der Verbrauch für die Verhütung über die gleiche Zeit.
In Foren liest man gelegentlich etwas über die Angst vor Kupferionen und über die Angst vor mäßig giftigem „Grünspan“. Dies ist eine Verwechslung mit der grünen Patina auf Kupferdächern, die künstlich hergestellt wurde. Das Elektrolytkupfer der Pessare ist unbehandelt und ungiftig. Keine Frau und kein Koch dürften Kupfergeschirr verwenden. Im Gegenteil: Jede Geldmünze in Ihrem Geldbeutel beinhaltet Kupfer oder Messing (Kupfer-Zinklegierung), damit keine Erreger sich halten können. Tür- und Fenstergriffe wären auch hygienischer aus Messing Das Ganze läuft unter dem Begriff: Oligodynamie der Schwermatallionen, im Fall der Kupferverhütung handelt es sich um einen physikalisch - chemischen Prozeß, rein örtlich begrenzt zwischen den Elektronen aus Elektrolytkupfer und aufsteigenden Zellen (hier in der Hauptsache Samenzellen). Die Zellen sterben ab und kommen als Zellen mit einfachem Chromosomensatz nicht zur Vereinigung mit dem einfachen Chromosomensatz der Eizelle. Es ensteht also kein Mensch, der durch Kupferionen getötet würde. Nun bin ich gespannt, welche Saltos geschlagen werden, um weiter von Frühestabtreibung sprechen zu können. Der Gedanke, daß auch andere Zellen, die mit der Samenflüssigkeit aufsteigen, abgetötet werden, bedarf gelegentlich einer eigenen Betrachtung. Ich bin sicher, daß mindestens auch ein Teil infektiöser Keime durch die Kupferionen abgetötet werden.
(Denkbare Situationen einer Frau in ihrer fruchtbaren Zeit und Eignung für die Spirale wird fortgesetzt)