
Dr.
Hans Alfred Bauer (Frauenarzt)
Marquardsenstrasse
8
91052
Erlangen
hans@doktor-hans-bauer.com
In
dieser privaten Homepage berichte ich über meine langjährigen
Überlegungen für bessere Intrauterinpessare (üblicherweise
Spiralen genannt). Blitzartig kam mir der Gedanke - im Uterus selbst
mußt du es verankern, dann paßt es immer in die
Gebärmutterhöhle, solange diese nicht kleiner ist als die
Spirale selbst. Mir fiel alles aus den Händen und ich
marschierte schnurstracks zu den Schrittmacherleuten an der
Universität Erlangen und sprach mit diesen. Das Ergebnis sehen
Sie im Bild von 1982. Es zeigt ein
Ankerkettchen an einer Wendel, ähnlich der
Herzschrittmacherelektrode, eingehängt und nur angedeutet in das
Muskeldach der geöffneten Gebärmutter eingestochen der
Übersichtlichkeit wegen. Jetzt folgten Patentierungsarbeit mit
Text, Zeichnungen und Herumirren in unbekannten Gefilden. Ich muß
vielen Leuten gehörig auf den Wecker gegangen sein. Über
meinen Ausflug zum Forschungsministerium, zur Fraunhofer-Gesellschaft
und anderen erfahrenen Fachleuten rede ich lieber nicht. Sicher ein
Graus für sie und mich.
Intrauterinpessar (Deutsches
Patent: DE 3228704 angemeldet am 31.7.82, am 28.2.85 erteilt;
Europäische Patent: EP 0100924 angemeldet am 19.7.1983, erteilt
22.6.1988; US Patent: 4658810 angemeldet am 23.4.85, erteilt
21.4.87)
Es gibt einen Intrauterinpessar mit
einem im Cavum Ionen abgebenden Kupferteil und einem Befestigungsteil
zur Halterung im Cavum. Dabei ist es erwünscht, wenn durch
geeignete Gestaltung des Befestigungsteiles eine verbesserte
Festlegung des Pessares im Cavum ermöglicht ist. Dies ist
erreicht, indem das Befestigungsteil eine ein hintergreifendes Stück
aufweisende Verankerung im Gebärmuttermuskel ist. Dem liegt der
Gedanke zugrunde, dass die Verankerung eines Pessares am
Gebärmuttermuskel ebenso möglich sein muss wie die
Verankerung von Herzschrittmacherelektroden am
Herzmuskel.
Jedenfalls ist das Patent für die
Verankerung eines Kupferionen abgebenden Teiles ursprünglich
mein deutsches Patent, mit dem ich wiederholt bei religiös
getragenen Krankenhausträgern nicht gut ankam (siehe Stern
1986).
Zur Zeit arbeite ich an einer weiteren Patentanmeldung für
eine verankerte Spirale die ohne medizintechnischen Aufwand bei der
Einlage und bei der Sicherung der Verankerung auskommt. Es soll keine
Zitterpartie für die Frau mehr geben. Was eine vorgeschlagener
IUP-Wechsel nach drei, bzw. fünf Jahren soll, ist mir
unbegreiflich, nachdem ein nach 34 Jahren Liegezeit in einer Frau
aufgefundener Gräfenbergring nachweislich kaum weniger
Kupfer-Ionen abgab als nagelneue.
Auch an einem traditionellen
unverankerten IUP versuche ich mich, um nachzuweisen, daß ein
IUP sehr wohl mit dem Uterus in der Involution kleiner werden kann,
und damit auch jede(r) bei ihren Leuten anerkannte(r)
Geburtshelfer(in) ein geeignetes Verhütungsmittel mit dem sie/er
zurechtkommt, zur Hand hat.
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(Wird laufend aktualisiert, zuletzt am 6.3.2008 aktualisiert)
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